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SUMMARY:Kombinierte Führung: Haus der Kunst und ehemaliger Führerbau
DESCRIPTION:Mit den Autoren Sabine Brantl und Alexander Krause. \n \n  \n»Haus der Kunst\, München« von Sabine Brantl\nDas Haus der Kunst gehört heute zu den profiliertesten internationalen Orten für moderne und zeitgenössische Positionen in der Kunst. Gleichzeitig birgt das Haus Erinnerungen an die fatale Verbindung von Kunst\, Politik und Propaganda im »Dritten Reich«. 1933 von Hitlers Lieblingsarchitekten Paul Ludwig Troost für die Präsentation »deutscher Kunst« konzipiert\, war das »Haus der Deutschen Kunst« das erste architektonische Vorzeigeprojekt der NS-Propaganda und avancierte zur medienwirksamen Kulisse für die Selbstinszenierung der nationalsozialistischen Machthaber. Hier fanden bis 1944 alljährlich Leistungsschauen der von Hitler favorisierten Kunst statt. Während Künstler wie Arno Breker\, Josef Thorak und Adolf Ziegler mit ihren überdimensionalen Bildern und Plastiken den Blut- und Bodenkult der Nationalsozialisten verherrlichten\, wurden die Werke der heutigen klassischen Moderne und deren Schöpfer wie zum Beispiel Oskar Kokoschka\, Wassily Kandinsky oder Paul Klee als »entartet« verdammt und an den Pranger gestellt. \n  \n \n»Arcisstraße 12« von Alexander Krause\n»Nie hätte ich jemals geglaubt\, dass ich noch einmal an die Adresse Arcisstraße 12 einen Brief richten würde. Es war an die fünfzig Jahre lang die Adresse meiner Großeltern.« (Golo Mann 1984 in einem Schreiben an den Präsidenten der Musikhochschule München)\nGolo Manns Großeltern Pringsheim residierten in einer Neo-Renaissance-Villa in der Nähe des Königsplatzes\, damals Arcisstraße 12. Die Nationalsozialisten sahen im klassizistischen Rahmen dieses Platzes einen geeigneten Standort für ihre Selbstinszenierung und errichteten zwei 1937 eingeweihte zentrale Parteigebäude an der Kreuzung Arcisstraße /Brienner Straße\, das südliche für die Verwaltung\, das nördliche als so genannter »Führerbau« für Hitler und seinen Stab – die heutige Arcisstraße 12. Nach 1945 war im ehemaligen »Führerbau« zunächst das Amerika Haus untergebracht\, seit 1957 ist es das Hauptgebäude der heutigen Hochschule für Musik und Theater München. Alexander Krause recherchiert mit zahlreichen Abbildungen die wechselvolle Geschichte der Adresse Arcisstraße 12 – nicht nur ein Stück Münchner Kultur- und Geistesgeschichte. \nAnmeldung an archiv@hausderkunst.de
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