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SUMMARY:Vortrag »Von Naziumtrieben und dem Protest dagegen« von Karl Stankiewitz
DESCRIPTION:Das Kriegsende war noch nicht lange vorbei\, da sammelten sich auch in München bereits wieder Nazis und probierten einen neuen Anlauf. So gründete beispielsweise 1949 Karl Feitenhansl die Vaterländische Union\, der dann Jahrzehnte später für die NPD im Bayerischen Landtag saß. Einer wollte schon damals Genaueres darüber wissen: Der junge Journalist Karl Stankiewitz ging „undercover“ in diese Nazi-Partei und recherchierte über deren Machenschaften. Über diese Umtriebe aufzuklären blieb bis zum heutigen Tag ein besonderes Anliegen des Reporters.\nDenn der braune Sumpf brodelte weiter in München: von der Fluchthilfezentrale für ehemalige Nazi-Größen bis zum „Reichsparteitag“ der „Deutschen Reichspartei“ 1958\, von Aktivitäten der Wiking-Jugend über die Propaganda der „Nationalzeitung“ und der Gründung der „Deutschen Volksunion“ 1971 im Münchner Franziskanerbräu bis zum Oktoberfestattentat 1980 und den Neonazis der Gegenwart.\nSeit rund 70 Jahren setzt sich Karl Stankiewitz in seinen kritischen Reportagen mit Naziumtrieben auseinander – aber auch mit dem Protest dagegen. Denn München war immer auch ein Ort des Engagements gegen die Braunen von gestern und heute. Darüber berichtet Stankiewitz in der Matinee am 20. Januar und steht für die Diskussion zur Verfügung.\nVor wenigen Monaten konnte Karl Stankiewitz seinen 90. Geburtstag feiern; die Stadt München ehrte ihn mit der Medaille „München leuchtet“.\nEr arbeitet(e) u.a. für den „Stern“\, den Bayerischen Rundfunk\, die „Süddeutsche Zeitung“ und vor allem für die „Münchner Abendzeitung“.\nEr veröffentlichte nicht nur unzählige Zeitungsartikel zu Geschichte\, Gesellschaft und Natur\, sondern ist auch Autor vieler Bücher; jüngst u.a. zu „München 1968“ und zu „verlorenen Orten Münchner Geselligkeit“.
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