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SUMMARY:Buchpräsentation: »Münchner Originale«
DESCRIPTION:Mit einem Bildervortrag von Lektorin Dietlind Pedarnig\, begleitet vom Autor Karl Stankiewitz \nWas wäre München ohne seine Originale! Seit kurbayerischer Zeit haben sie hier im öffentlichen Leben eine nachhaltige Rolle gespielt: diese Sonderlinge\, Hofnarren\, Gaudiburschen\, Volkssänger\, Leuttratzer\, Ratschkatteln\, Revoluzzer\, Spötter und Spinner. Einer der ihren\, gewiss einer der größten\, war Karl Valentin. Heute bezeichnet man ihn als »Kult-Humoristen«\, er war aber viel mehr\, unter anderem\, was viele nicht wissen\, ein unermüdlicher\, sachkundiger Sammler\, Abteilung Alt-München. In seiner – noch längst nicht vollständig veröffentlichten – Hinterlassenschaft befinden sich weit über 100 Abbildungen von sogenannten Originalen\, überwiegend Zeitgenossen\, denen Valentin begeistert nachgespürt hat. Der Band veröffentlicht erstmalig diese wertvolle Sammlung\, heute in Besitz des Münchner Stadtarchivs. Karl Stankiewitz hat dazu Lebensgeschichten oder zumindest biografische Daten der zum Teil in Vergessenheit geratenen Münchner Typen verfasst. Mit gewohnt pointiertierter Feder gelingt es ihm\, ein Stück Alt-München wieder zum Leben zu erwecken – ganz so wie es Karl Valentins Wunsch war. Ab gesehen davon: Als Journalist ist Stankiewitz ein Kenner der Szene und hat nicht selten mit einigen noch lebenden Menschen dieser alternativen Spezies zu tun …
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SUMMARY:Kunst und Erinnerung im öffentlichen Raum
DESCRIPTION:Diskussion mit Christiane Mudra\, Marlies Poss\, Walter Kuhn und Blanka Wilchfort \nKunst im öffentlichen Raum lädt zur Interaktion mit ihren Betrachter*innen ein. Manchmal geschieht dies im Vorbeigehen\, manchmal unter großer Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und häufig vor allem dann\, wenn sich die ausgestellte Kunst mit der schwierigen deutschen Geschichte auseinandersetzt. In München und Umgebung hat sich eine vielfältige Szene gebildet\, die Erinnerungskunst temporär und dauerhaft an unterschiedlichen Orten der Stadt präsentiert. \nDer Künstler Walter Kuhn hat 2018 im Rahmen seines Projektes „Never again“ 3000 Mohnblumen als „Mahnblumen für den Frieden“ auf dem Münchner Königsplatz – in Sichtweite des NS-Dokumentationszentrums – präsentiert. Mit „Der gebeugte leere Stuhl“ haben die Münchner Künstlerinnen Marlies Poss und Blanka Wilchfort eine Gedenkskulptur entwickelt\, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert und an verschiedenen Standorten in München aufgestellt wird. Und die Schauspielerin und Produzentin Christiane Mudra hat zuletzt im Sommer 2019 mit dem interaktiven Stadt-Game „Kein Kläger. NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren“ die Geschichte der deutschen Justiz thematisiert. \nDie Podiumsteilnehmer*innen sprechen über ihre eigenen Projekte und die Wirkungsweise und Notwendigkeit von Erinnerungskunst im öffentlichen Raum.
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