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SUMMARY:Ausstellung: Obacht\, Bayern! Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten
DESCRIPTION:Als 1870 die erste deutsche Postkarte ihre Reise antrat\, nahm dieses schnelle und kostengünstige Kurzmitteilungsmedium einen niemals erwarteten\, rasanten Erfolgskurs auf. Zur Blütezeit der Postkarte um 1900 wurden deutschlandweit bereits jährlich eine Milliarde von ihnen verschickt. Der zu dieser Zeit aufkommende Tourismus hat zu diesem Boom mit Sicherheit wesentlich beigetragen. Ein absoluter Verkaufsschlager: das Genre der sogenannten Humor- (auch Scherz- oder Jux-)Karten. Bayerische Verlage machten mit Darstellungen des Bier saufenden\, schuhplattelnden\, bauernschlauen\, raufenden Bayern profitable Geschäfte und mit ihnen Illustratoren\, Maler und Grafiker. In Höchstgeschwindigkeit und nahezu bis heute in seinen Stereotypen unverändert verbreitete sich das Bayern-Klischee in alle Welt. \n\n\n\nDie Ausstellung im Mesnerhaus von Kloster Seeon\, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern\, zeigt im Zeitraum 11. Oktober 2025 bis 15. März 2026 eine breite Auswahl historischer Humorpostkarten (1870 – 1945) und deckt Zusammenhänge von aktueller Brisanz auf. \n\n\n\nInformationen \n\n\n\nZeitraum der Ausstellung: 11. Oktober 2025 bis 15. März 2026Öffnungszeiten: 10 Uhr – 12:30 Uhr und 13:30 Uhr – 17 Uhr geöffnetOrt: Kloster Seeon\, MesnerhausKlosterweg 1\, 83370 SeeonTel. +49 (0) 8624 897 0\, info@kloster-seeon.de \n\n\n\nDer Eintritt ist frei! Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Kloster Seeon finden Sie hier. \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Ausstellung: »Ein freier Geist\, im Wandel treu«. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag
DESCRIPTION:Das Rehmuseum in der Stallung des Königlichen Schlosses lädt Sie herzlich zur Sonderausstellung »Ein freier Geist\, im Wandel treu”. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag« vom 14. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 ein. Anlässlich des 220. Jahrestags seiner Hochzeit mit Auguste Amalie von Bayern beleuchtet die Ausstellung die wichtigsten Stationen seiner bewegten Vita. Schirmherren der Ausstellung sind S.K.H. Herzog Franz von Bayern und S.D. Herzog Nicolaus von Leuchtenberg. Konzept und Text stammt im Auftrag des Freundeskreises Leuchtenberg e.V. von dem Historiker\, Kunstwissenschaftler\, Drehbuchautor und Regisseur Dr. Bernhard Graf. \n\n\n\nDie königliche Hochzeit von 1806 und ihre Folgen für Bayern\n\n\n\nVor 220 Jahren\, am 13. Januar 1806\, heiratete Eugène de Beauharnais (1781–1824) in der Grünen Galerie der Münchner Residenz Auguste Amalie (1788–1851). Sie war die älteste Tochter von Max I. Joseph\, König von Bayern. Kaum ein anderes Ereignis wirkte sich so nachhaltig auf unsere Heimat aus. Es war der Preis für die Waffenhilfe von Eugènes Adoptiv- und Stiefvater Kaiser Napoléon I. Bonaparte. Außerdem besiegelte die Hochzeit die Erhebung Bayerns zum Königreich. \n\n\n\nEugène de Beauharnais: Ein Leben zwischen Triumph und Tragik\n\n\n\nSie beginnt mit dem frühen\, tragischen Ableben seines Vaters und seiner militärischen Laufbahn. Sein Aufstieg zum Fürsten Frankreichs\, „Staatserzkanzler des Kaiserreichs” und zum Vizekönig von Italien war beispiellos. \n\n\n\nDas höfische Leben in Mailand und Monza an der Seite seiner Gattin Auguste Amalie wird ebenso beleuchtet wie seine Erfolge als Feldherr. Seine Kämpfe als Diplomat gegen Österreich und Tirol (1809) zeigen seine militärische Brillanz. Seine Standhaftigkeit während des Russlandfeldzugs (1812/13) und der zu Ende gehenden napoleonischen Ära beweisen seinen Charakter. \n\n\n\nVom Vizekönig zum Herzog von Leuchtenberg\n\n\n\nDie Geburt seiner sieben Kinder und seine Erhebung zum Herzog von Leuchtenberg und Fürsten von Eichstätt (1817) markieren wichtige private und politische Wendepunkte. Sein Wirken in Ismaning\, München und Eichstätt prägte die bayerische Geschichte nachhaltig. Sein früher Tod mit nur 43 Jahren beendete ein grandioses Leben voller Umbrüche\, Spannung und Dramatik. \n\n\n\nStets geleitet von seiner Devise „HONNEUR ET FIDÉLITÉ” – „Ehre und Treue” – meisterte Eugène die Herausforderungen seiner Zeit. Diese überaus schicksalshaften Augenblicke können Sie anhand von drastischen Quellentexten erleben. Zeitgenössische Abbildungen und zusammenfassende Kommentare machen die Geschichte lebendig. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Dienstag\, 14.10.2025 bis Samstag\, 28.02.2026 \n\n\n\nÖffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 11 – 14 Uhr und Freitag 11 Uhr (Samstag\, Sonntag\, Feiertag geschlossen) \n\n\n\nOrt: Schlossplatz 2\, 83471 Berchtesgaden
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SUMMARY:Lesungen gegen das Vergessen mit Marie-Louise Lichtenberg
DESCRIPTION:Das Leibniz-Gymnasium veranstaltet mit der Autorin Marie-Louise Lichtenberg zum Holocaustgedenktag Lesungen gegen das Vergessen aus »Zwischen Glück und Grauen« ein. Am Donnerstag\, den 29. Januar 2026\, finden schulinterne Lesungen für die gesamte Oberstufe statt. Circa 80 Schülerinnen und Schüler erleben zwischen 11:50 und 13:25 Uhr eindrucksvolle Porträts von Holocaust-Überlebenden. Die Autorin Marie-Louise Lichtenberg liest aus ihrem bewegenden Buch »Zwischen Glück und Grauen« zum Holocaustgedenktag.  \n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg und ihre Reise durch Europa\n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg hat Überlebende der nationalsozialistischen Diktatur besucht. Dabei begab sie sich auf eine besondere Reise quer durch ganz Europa. Von Goldap in Polen über Österreich\, Deutschland\, die Schweiz und Frankreich bis nach Gernika in Spanien führte sie ihr Weg. Die Niederlande gehören ebenfalls zu den Stationen dieser bedeutenden Dokumentationsarbeit. \n\n\n\nEntstanden sind dabei einfühlsame und berührende Porträts von Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen. Das NS-Regime ließ ihnen zwar das nackte Leben. Doch das erfahrene Leid in Konzentrations- und Vernichtungslagern zeichnete sie schwer. Der Verlust von Familie\, Freunden und Heimat hinterließ tiefe Spuren. Ihr Widerstand\, die Erlebnisse auf der Flucht und bei Bombenangriffen prägten sie für immer – unabhängig von Glaube oder Nationalität. \n\n\n\n»Zwischen Glück und Grauen« – Ein Appell gegen das Vergessen\n\n\n\n„Lassen Sie unser Schicksal nicht in Vergessenheit geraten. In einigen Jahren lebt von uns niemand mehr\, dann müssen Menschen wie Sie diese Aufgabe des Erinnerns übernehmen.” Mit diesen eindringlichen Worten wenden sich die Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen. Ihre Geschichten sind Mahnungen und Aufträge zugleich. \n\n\n\nDas Buch verbindet persönliche Schicksale mit historischer Verantwortung. Es zeigt die individuellen Gesichter hinter den Zahlen und macht Geschichte greifbar. Dadurch wird deutlich\, wie wichtig aktives Erinnern für unsere Gegenwart und Zukunft ist. \n\n\n\nEindrucksvolle Porträts und historische Orte\n\n\n\nEindrucksvolle Porträtaufnahmen der Zeitzeugen von Marie-Louise Lichtenberg machen das Werk besonders berührend. Außerdem zeigen ihre Bilder aus den ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagern die Orte des Grauens. Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung wird dadurch zu einem eindrucksvollen Werk gegen das Vergessen. \n\n\n\nDie Kombination aus persönlichen Erzählungen und visueller Dokumentation schafft eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sie ermöglicht jungen Menschen einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel der Geschichte. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Donnerstag\, 29. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 11:50 – 13:25 Uhr \n\n\n\nOrt: Leibniz-Gymnasium\, Stankeitsstraße 22\, 45326 Essen \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Walter Hömberg präsentiert »Marginalistik Band 3«
DESCRIPTION:Im Kulturforum München-West präsentiert Herausgeber und ehemaliger Professor Walter Hömberg am Donnerstag\, den 29. Januar 2026\, um 19 Uhr im Ebenböck-Haus »Marginalistik Band 3«. Der Eintritt kostet für Mitglieder 12 Euro\, für Nichtmitglieder 15 Euro. Eine Anmeldung ist erbeten unter einladungen@kulturforum-mwest.de. \n\n\n\nWas ist Marginalistik? Die Wissenschaft von den Rändern\n\n\n\n„Die Wissenschaft der Marginalistik als inter- und transdisziplinäres Forschungsfeld betrachtet die Welt von den Rändern her”\, erklärt Walter Hömberg. Er leitet seit langem das Institut für Marginalistik in München-Obermenzing. „Hier gibt es neben den Repräsentanten des Mainstreams auch akademische Randfiguren wie Exzentriker\, Störenfriede und Hofnarren.” \n\n\n\nEs rücken Personen\, Probleme und Phänomene ins Zentrum\, die bisher ignoriert wurden. In der Marginalistik ist die Nebensache die Hauptsache. Dabei stehen abseitige und abwegig erscheinende Themen im Mittelpunkt. Der Kommunikationswissenschaftler wird den Beziehungen zwischen dem Marginalen und dem Zentralen nachgehen. Außerdem stellt er bisherige Erkenntnisse vor. \n\n\n\nDer dritte Almanach: Ganz unterschiedliche Perspektiven\n\n\n\nDarüber hinaus werden Beiträge aus dem gerade erschienenen aktuellen Almanach präsentiert. Der dritte Band bietet wieder ganz unterschiedliche Perspektiven auf Randphänomene. Die Almanache setzen eine Tradition fort\, die in der Zeit der Aufklärung begann. Sie versuchen Nutzen und Vergnügen zu verbinden. \n\n\n\nIn der Wissenschaft gibt es neben den Repräsentanten des Mainstreams auch akademische Randfiguren. Exzentriker\, Störenfriede und Hofnarren spielen dabei eine besondere Rolle. Gegenüber vorschnellen Gewissheiten hilft die Kultur des Zweifelns. Wenn ein Gericht die Ambivalenz nonverbaler Zeichen ignoriert\, dann ist ein Fehlurteil vorprogrammiert. \n\n\n\nVon Doppelgängern und Intimitätskoordinatorinnen\n\n\n\nEin Kommunikationswissenschaftler schildert sein Leben mit einem Doppelgänger. Seine Kollegin stellt den neuen Beruf der Intimitätskoordinatorin vor. Der Journalist als Figur auf der Theaterbühne wird ebenso behandelt wie Geschichte und Gegenwart des Rosenkranzgebets. \n\n\n\nDie Freuden der Chorkommunikation und schlechte Erfahrungen mit den Relevanzpolizisten von Wikipedia sind weitere Felder marginalistischer Tiefenrecherche. Dabei zeigt sich die Entdeckerfreude\, die dieses wissenschaftliche Feld auszeichnet. \n\n\n\nDie Autoren: Von Pädagogen bis Journalisten\n\n\n\nDie Verfasser der Beiträge kommen aus ganz unterschiedlichen Berufen und Fachgebieten. Geistes-\, Sozial- und Naturwissenschaftler sind darunter. Außerdem finden sich Pädagogen und Professoren\, Juristen und Journalisten. Sie eint die Neugier auf Fragen\, Fakten und Fiktionen\, die am Rande der öffentlichen Aufmerksamkeit liegen. \n\n\n\nWalter Hömberg: Herausgeber und Marginalistik-Pionier\n\n\n\nWalter Hömberg hat an mehreren Universitäten geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer studiert. Sein Studium schloss er mit einer Dissertation zur literarischen Publizistik im Vormärz ab. Nach journalistischer Tätigkeit für Presse und Rundfunk war er Lehrstuhlinhaber für Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Er lehrte an den Universitäten Bamberg und Eichstätt. Zwei Jahrzehnte unterrichtete er auch als Gastprofessor an der Universität Wien. \n\n\n\nEr hat zahlreiche Studien zur Geschichte und Gegenwart des Journalismus veröffentlicht. Neben der Marginalistik befasst er sich heute vor allem mit Themen der Kulturkommunikation. Seine Expertise macht ihn zum idealen Vermittler dieser ungewöhnlichen Wissenschaft. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Donnerstag\, 29. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 19:00 Uhr \n\n\n\nOrt: Ebenböck-Haus\, Ebenböckstraße 11\, 81241 München \n\n\n\nEintritt: Mitglieder 12 Euro / Nichtmitglieder 15 Euro \n\n\n\nAnmeldung: einladungen@kulturforum-mwest.de \n\n\n\nZum Buch
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