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SUMMARY:Ausstellung: »Ein freier Geist\, im Wandel treu«. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag
DESCRIPTION:Das Kloster Seeon lädt Sie herzlich zur Sonderausstellung »Ein freier Geist\, im Wandel treu”. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag« vom 21. März 2026 bis 17. Mai 2026 ein. Anlässlich des 220. Jahrestags seiner Hochzeit mit Auguste Amalie von Bayern beleuchtet die Ausstellung die wichtigsten Stationen seiner bewegten Vita und zeigt eindrucksvoll\, wie eng seine Geschichte mit Bayern und insbesondere mit Seeon verbunden ist. \n\n\n\nDie königliche Hochzeit von 1806 und ihre Folgen für Bayern\n\n\n\nVor 220 Jahren\, am 13. Januar 1806\, heiratete Eugène de Beauharnais (1781–1824) in der Grünen Galerie der Münchner Residenz Auguste Amalie (1788–1851). Sie war die älteste Tochter von Max I. Joseph\, König von Bayern. Kaum ein anderes Ereignis wirkte sich so nachhaltig auf unsere Heimat aus. Es war der Preis für die Waffenhilfe von Eugènes Adoptiv- und Stiefvater Kaiser Napoléon I. Bonaparte. Außerdem besiegelte die Hochzeit die Erhebung Bayerns zum Königreich. \n\n\n\nNur dadurch sollte Seeon nach der Aufhebung der Benediktinerabtei während der Säkularisation eine zweite Blütezeit erleben. Ab 1852 entwickelte sich dieser Ort unter Amélie\, Kaiserin-Witwe von Brasilien (1812–1873)\, zu einem kulturellen Zentrum. Sie war die Tochter dieses Ehepaars und verwandelte Seeon in ein kaiserliches Hofbad. \n\n\n\nEugène de Beauharnais: Ein Leben zwischen Triumph und Tragik\n\n\n\nSie beginnt mit dem frühen\, tragischen Ableben seines Vaters und seiner militärischen Laufbahn. Sein Aufstieg zum Fürsten Frankreichs\, „Staatserzkanzler des Kaiserreichs” und zum Vizekönig von Italien war beispiellos. \n\n\n\nDas höfische Leben in Mailand und Monza an der Seite seiner Gattin Auguste Amalie wird ebenso beleuchtet wie seine Erfolge als Feldherr. Seine Kämpfe als Diplomat gegen Österreich und Tirol (1809) zeigen seine militärische Brillanz. Seine Standhaftigkeit während des Russlandfeldzugs (1812/13) und der zu Ende gehenden napoleonischen Ära beweisen seinen Charakter. \n\n\n\nVom Vizekönig zum Herzog von Leuchtenberg\n\n\n\nDie Geburt seiner sieben Kinder und seine Erhebung zum Herzog von Leuchtenberg und Fürsten von Eichstätt (1817) markieren wichtige private und politische Wendepunkte. Sein Wirken in Ismaning\, München und Eichstätt prägte die bayerische Geschichte nachhaltig. Sein früher Tod mit nur 43 Jahren beendete ein grandioses Leben voller Umbrüche\, Spannung und Dramatik. \n\n\n\nStets geleitet von seiner Devise „HONNEUR ET FIDÉLITÉ” – „Ehre und Treue” – meisterte Eugène die Herausforderungen seiner Zeit. Diese überaus schicksalshaften Augenblicke können Sie anhand von drastischen Quellentexten erleben. Zeitgenössische Abbildungen und zusammenfassende Kommentare machen die Geschichte lebendig. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Samstag\, 21.03.2026 täglich bis Sonntag\, 17.05.2026 \n\n\n\nÖffnungszeiten: Täglich von 10 – 12:30 Uhr und 13:30 – 17 Uhr (bis 31. März Dienstag Ruhetag) \n\n\n\nOrt: Klosterweg 1\, 83370\, Seeon-Seebruck \n\n\n\nEintritt: frei
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SUMMARY:Lesung & Gespräch – „Die Gesetze des Lichts" von Andreas M. Bräu am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
DESCRIPTION:Am 11. Mai um 18:30 Uhr lädt das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München-Bogenhausen zu einem besonderen Literaturabend ein: Andreas M. Bräu liest aus seinem historischen Roman „Die Gesetze des Lichts – Das erstaunliche Leben des Joseph von Fraunhofer” – und tritt anschließend mit dem Publikum in ein offenes Gespräch. Ein Abend\, der Wissenschaft\, Geschichte und Literatur auf fesselnde Weise zusammenbringt. \n\n\n\n„Die Gesetze des Lichts” – Ein Epos über Genie und Willen\n\n\n\n„Die Gesetze des Lichts” ist weit mehr als ein historischer Roman – es ist eine mitreißende Hommage an einen der bedeutendsten Wissenschaftler Bayerns: Joseph von Fraunhofer. In vier kunstvoll komponierten Teilen – „Sterne”\, „Tugend”\, „Klugheit” und „Zufriedenheit” – erzählt Andreas M. Bräu die außergewöhnliche Lebensgeschichte eines Mannes\, der aus ärmsten Verhältnissen stammte und dennoch die Welt der Wissenschaft revolutionierte. \n\n\n\nFraunhofer\, geboren 1787 als Waisenkind in Straubing\, kämpfte sich als Autodidakt durch harte Lehrjahre und stieg zum gefeierten Forscher und Institutsleiter auf. Er revolutionierte die Optik\, entdeckte die nach ihm benannten Spektrallinien und legte den Grundstein für die moderne Astrophysik. Sein Wahlspruch „Approximavit sidera” – er brachte die Sterne näher – fasst ein Lebenswerk in drei Worte. \n\n\n\nEin Roman\, der große Geschichte erzählt\n\n\n\nVor dem Hintergrund der napoleonischen Kriege und der frühen Industrialisierung im jungen Königreich Bayern entfaltet Andreas M. Bräu ein Drama aus Ehrgeiz\, Talent und Entbehrungen. Historische Größen wie Gauß\, Montgelas und Napoleon treten auf die Bühne und verleihen der Erzählung eine epische Dimension.  \n\n\n\n„Die Gesetze des Lichts” ist ein Epos\, das die Anfänge der Industrialisierung in Bayern beleuchtet und zugleich eine überzeitliche Geschichte über Mut\, Genie und menschliche Durchsetzungskraft erzählt. Ein Muss für Liebhaber anspruchsvoller historischer Literatur – und für alle\, die sich von der Kraft der Wissenschaft und des menschlichen Willens inspirieren lassen möchten. \n\n\n\nEin Abend im Dialog – Autor\, Lektorin und Fachwissenschaftler im Gespräch\n\n\n\nWas diesen Abend am Wilhelm Hausenstein Gymnasium besonders macht\, ist sein lebendiges Gesprächsformat: Andreas M. Bräu und Dietlind Perdarnig unterhalten die Schulfamilie und alle Interessierten gemeinsam mit Fachwissenschaftlern einen ganzen Abend lang über den neuen historischen Roman „Die Gesetze des Lichts – Das erstaunliche Leben des Joseph von Fraunhofer”. Autor und Lektorin geben dabei Einblicke in Entstehung\, Recherche und literarische Gestaltung des Werkes\, während die Fachwissenschaftler die historischen und wissenschaftlichen Hintergründe beleuchten. \n\n\n\nWie entsteht ein historischer Roman? Welche Recherchen stecken hinter dem Werk? Was fasziniert den Autor an der Figur Fraunhofers? Diese und viele weitere Fragen werden in einem offenen\, anregenden Dialog beantwortet – und das Publikum ist herzlich eingeladen\, sich aktiv einzubringen. \n\n\n\nDiese direkte Begegnung zwischen Autor\, Lektorin\, Wissenschaft und Publikum macht den Abend zu einem lebendigen Literatur- und Wissenserlebnis der besonderen Art. \n\n\n\nDas Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München-Bogenhausen ist dabei mehr als nur ein Veranstaltungsort: Als Bildungsinstitution steht es für genau jene Verbindung aus Wissenschaft\, Kultur und kritischem Denken\, die auch Fraunhofers Leben und Bräus Roman prägt. Ein passender Rahmen für einen Abend\, der zeigt\, wie Geschichte und Literatur gemeinsam Funken schlagen können. \n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Montag\, 11. Mai 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 18:30 Uhr \n\n\n\nOrt: Wilhelm Hausenstein Gymnasium\, Fideliostraße 145\, 81927 München \n\n\n\nEintritt: frei \n\n\n\nAnmeldung: lesung@allitera.de \n\n\n\nZum Buch
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