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SUMMARY:Obacht\, Bayern! — Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten — Ausstellung
DESCRIPTION:Berge\, Bier\, Dirndl\, Lederhose und Dackel – diese Motive stehen bis heute wie kaum etwas anderes für das traditionelle Bild Bayerns. Doch wie entstanden diese Klischees eigentlich? Und warum verbreiteten sie sich weit über die Grenzen des Freistaats hinaus? Die Ausstellung historische Postkarten München „Obacht\, Bayern! Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten“ geht vom 16.September 2026 bis 7. November 2026 in der Stadtbibliothek Neuhausen diesen Fragen auf ebenso unterhaltsame wie kulturhistorisch spannende Weise nach. \n\n\n\nZwölf Schautafeln erzählen von Bayern zwischen 1870 und 1945\n\n\n\nDie Ausstellung basiert auf dem 2025 erschienenen Buch „Obacht\, Bayern! Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten“ von Dietlind Pedarnig. \n\n\n\nAuf zwölf Schautafeln führt die Ausstellung durch den Zeitraum von 1870 bis 1945. Die ausgewählten Motive zeigen auf humorvolle Weise\, wie Bayern sich selbst inszenierte und wie das Land von außen wahrgenommen wurde. \n\n\n\nEin besonderes Highlight sind die Originalpostkarten und Original-Jugendstil-Postkartenalben\, die zusätzlich in einer Vitrine gezeigt werden. Sie vermitteln einen unmittelbaren Eindruck davon\, wie vielfältig und kunstvoll das einstige Massenmedium gestaltet wurde. \n\n\n\nEinen besonderen Auftakt bietet die Eröffnung am Mittwoch\, 16. September 2026\, um 19:30 Uhr. Dietlind Pedarnig eröffnet die Ausstellung mit einem Bildervortrag und gibt damit zusätzliche Einblicke in die historischen Motive und ihre Hintergründe. \n\n\n\nZur Autorin\n\n\n\nDietlind Pedarnig\, geboren 1960 in München\, studierte Germanistik\, Geschichte\, Kunstgeschichte und Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitet als Lektorin im Allitera Verlag\, in dem 2025 auch das gleichnamige Buch zur Ausstellung erschienen ist. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails:\n\n\n\nDatum: 16. September 2026\, 19:30 Uhr – 07. November 2026 \n\n\n\nOrt: Stadtbibliothek Neuhausen\, Nymphenburger Straße 171b\, 80634 München \n\n\n\nEintritt: Frei \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Ludwig Steinherr liest aus „Gottes Nähmaschine“ – Korrespondenzen in Wien
DESCRIPTION:Am Samstag\, 3. Oktober 2026\, um 20:00 Uhr ist der vielfach veröffentlichte Lyriker Ludwig Steinherr bei der Veranstaltung „Korrespondenzen“ in der Galerie Wechselstrom in Wien zu erleben. Im Mittelpunkt des Abends stehen Texte aus seinen Gedichtbänden „Gottes Nähmaschine“ und „Zur Geburt einer Ming-Vase“. Gemeinsam mit dem österreichischen Autor Rudolf Kraus gestaltet Steinherr einen Abend\, an dem zeitgenössische Lyrik\, unterschiedliche Sprachwelten und poetische Perspektiven miteinander in Dialog treten. Es wird kein Eintritt erhoben und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n\n\n\nLudwig Steinherr: „Gottes Nähmaschine“ und die Poesie des Alltags\n\n\n\nIn „Gottes Nähmaschine“ beginnt alles im Alltäglichen: eine Bushaltestelle\, ein Supermarkt\, ein stilles Zimmer\, ein leeres Zimmer. Doch was unscheinbar beginnt\, kippt bei Steinherr unvermittelt ins Metaphysische. Licht und Stille werden zu handelnden Kräften\, Spiegel öffnen Abgründe\, ein einziges Wort kann schwerer wiegen als ein Körper. \n\n\n\nSteinherr schreibt über Krieg\, Verlust und Vergänglichkeit – doch nie laut\, nie pathetisch. Der Krieg schläft hinter der Wand\, die Toten flüstern in Briefen. Zwischen Troja und Tiefkühlregal\, Zen-Meditation und Smartphone entfaltet sich eine poetische Welt\, in der das Komische und das Erschütternde nah beieinanderliegen. Eine Lyrik\, die aufmerksam\, ironisch und von großer Zärtlichkeit ist – und die Poesie als leise\, aber entschiedene Gegenkraft zur Verrohung der Wirklichkeit verteidigt. \n\n\n\nAuch „Zur Geburt einer Ming-Vase“ ist zu hören\n\n\n\nNeben „Gottes Nähmaschine“ liest Ludwig Steinherr aus seinem Gedichtband „Zur Geburt einer Ming-Vase“. Damit bietet der Abend einen Einblick in unterschiedliche Phasen seines lyrischen Schaffens. \n\n\n\nDer ungewöhnliche Titel steht beispielhaft für Steinherrs poetischen Blick: Dinge\, Bilder und Situationen werden nicht einfach beschrieben\, sondern verwandeln sich zu Ausgangspunkten für neue Assoziationen. Seine Gedichte bewegen sich zwischen sinnlicher Wahrnehmung\, philosophischer Reflexion und überraschenden Perspektivwechseln. \n\n\n\nSo entsteht bei „Korrespondenzen“ ein vielschichtiges Bild eines Autors\, dessen Werk immer wieder nach den verborgenen Verbindungen zwischen Alltag und Existenz sucht. \n\n\n\n„Korrespondenzen“: Ludwig Steinherr trifft Rudolf Kraus\n\n\n\nDer Abend wird ergänzt durch den österreichischen Schriftsteller Rudolf Kraus. Er liest aus seinen Bänden „wenn ich am morgen schon abends“ und „mit zwei zungen“. \n\n\n\nDer Titel der Veranstaltung – „Korrespondenzen“ – beschreibt dabei zugleich das Konzept des Abends. Unterschiedliche lyrische Stimmen treten miteinander in Beziehung. Gedichte antworten aufeinander\, Themen überschneiden sich\, Perspektiven unterscheiden sich und Sprache wird selbst zum Gegenstand der Begegnung. \n\n\n\nDer Schwerpunkt liegt dabei auf den neuen und jüngeren Arbeiten der beiden Autoren. Für das Publikum entsteht ein abwechslungsreicher Literaturabend\, bei dem unterschiedliche Formen zeitgenössischer deutschsprachiger Lyrik unmittelbar erfahrbar werden. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Samstag\, 3. Oktober 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 20:00 Uhr \n\n\n\nOrt: Galerie Wechselstrom; Grundsteingasse 44\, 1160 Wien \n\n\n\nEintritt: frei \n\n\n\nKeine Anmeldung erforderlich \n\n\n\nZum Buch
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