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SUMMARY:Ausstellung »Münchner Originale«\, Kloster Seeon\, Mesnerhaus
DESCRIPTION:Münchner Originale: Fotografien aus der Sammlung Karl Valentin \n\n\n\nWas wäre das Alte München ohne seine Sonderlinge\, Leuttratzer\, Ratschkatteln\, Revoluzzer\, Gaudiburschen und Volkssänger. Einer von ihnen\, gewiss einer der größten\, war Karl Valentin. Heute bezeichnet man ihn als »Kult-Humoristen«\, er war aber auch ein unermüdlicher\, sachkundiger Sammler von Fotografien\, Zeichnungen\, Plakaten\, Zeitungsausschnitten und Ansichtskarten. Valentin kolorierte und retuschierte die Abbildungen eigenhändig. 2019 wurden Glasdiapositive aus seinem Nachlass im Stadtarchiv München wiederentdeckt. Den abgebildeten Zeitgenossen hat Valentin begeistert nachgespürt und in Wirtshäusern Lichtbildvorträge über sie gehalten. Deshalb stehen neben den Abbildungen auch die Lebenswege dieser »Münchner Originale« im Mittelpunkt. \n\n\n\nDie Ausstellung im neuen\, denkmalgerecht sanierten »Mesnerhaus« bei Kloster Seeon ist eine liebevolle Hommage an Karl Valentins Sichtweise auf Gestalten wie Krenkel\, Finessen-Sepperl\, Kapellmeister Suzlzbeck oder den »ewigen Hochzeiter«. Die Präsentation der »Münchner Originale« entstand in Kooperation mit dem Stadtarchiv München\, dem Valentin-Musäum\, dem Allitera Verlag und der Heimatpflege des Bezirks Oberbayern. \n\n\n\nDie Ausstellungseröffnung findet am Freitag\, den 10. Februar 2023\, um 19:00 Uhr im Mesnerhaus von Kloster Seeon statt.
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SUMMARY:Ausstellung »Krautwurst & Weißwickel – Karl Valentin und Kurt Schwitters«\, Valentin-Karlstadt-Musäum
DESCRIPTION:Zum 75. Todestag Karl Valentins eröffnet das Valentin-Karlstadt-Musäum die Ausstellung »Krautwurst & Weißwickel«. Zehn Student*Innen eines Designprojekts der Hochschule Augsburg entwickelten unter der Leitung von Prof. Michael Wörgötter eine Arbeit der sehr außergewöhnlichen Art. \n\n\n\nKarl Valentin und Kurt Schwitters haben 2023 ihren 75. Todestag. Nicht am selben Tag\, aber doch sehr nahe beieinander. Kurt Schwitters\, der große Dadaist aus Niedersachsen starb am 8. Januar 1948 und Karl Valentin\, der unvergleichliche Universalkünstler aus München fast auf den Tag genau\, einen Monat später\, am 9. Februar 1948. Dieses Ereignis war Anlass und Antrieb für die Projektgruppe\, diese beiden großartigen Künstler\, von denen man nicht weiß\, ob Sie sich jemals persönlich begegneten\, in einer Buchpublikation zu würdigen. \n\n\n\nAusgestattet mit dem jeweiligen Gesamtwerk der beiden Künstler\, mit Bild- und weiterem Textmaterial\, ließen die Student*Innen Valentin und Schwitters sich »treffen« und für eigene Texte inspirieren. In einem kreativen und durchwegs analogen Prozess\, der dadaistische Züge annahm\, entstanden eine Vielzahl von Collagen. Alleinstehend\, oder auch in Kombination mit den Originaltexten von Valentin und Schwitters\, entwickeln diese eine ganz eigene Dynamik. Es erschien ein Buch mit Montagen über und an den beiden Künstlern entlang im Münchner Allitera Verlag\, das wurde zur Inspiration für die Ausstellung.Zu sehen sind in der Ausstellung rund 40 der Collagen\, ergänzt durch Seiten aus dem Buch\, eine Art »Making of« also dieses abenteuerlichen und wilden Projektes. Gemacht zum Gucken\, Lesen\, Wiedererinnern an zwei seelenverwandte Künstler: Karl Valentin und Kurt Schwitters. \n\n\n\nDie Ausstellungseröffnung findet am 9. Februar um 19:00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Valentin-Karlstadt-Musäums statt. \n\n\n\nAnschließend musikalische Hommage an Karl Valentin von Andreas Koll\, bei Brezn und Sekt im urigen Turmstüberl des Musäums
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SUMMARY:Ausstellung: »ausgesprochen bayerisch« - Momentaufnahmen bayerischer Lebensart aus den 1950er- und 60er-Jahren
DESCRIPTION:Fotografien von Paul Ernst Rattelmüller\, mit Texten von Norbert Göttler \n\n\n\nWissen Sie\, was man mit einer „Schnacklsäuln“ macht oder was ein „Britschhaferl“ ist? Diese und viele weitere Mundartbegriffe hebt Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler aus dem reichen Schatz des bairischen Dialekts. \n\n\n\nSeinen fundierten\, immer aber mit einem Augenzwinkern präsentierten Erläuterungen werden illustriert durch Fotografien von Paul Ernst Rattelmüller. Dieser hatte in den 1950er-Jahren bäuerliches Leben\, Sitten\, Feste und religiöse Bräuche in Oberbayern bildlich festgehalten. \n\n\n\nEs zeigt sich sein liebevoller Blick auf die oberbayerische Heimat\, der weit entfernt von jedem kitschigen Klischee ist. \n\n\n\nGrad raus und unverstellt\, lebensfroh und tiefgründig wird hier keine sentimentale Rückschau auf die »gute alte Zeit« gehalten\, sondern – ganz ohne Retusche – die Menschen einer Region\, ihre Lebensart und ihre Bräuche in den Fokus gerückt und das gezeigt\, was damals wie heute so »ausgesprochen bayerisch« ist … \n\n\n\nPassend zu den Fotografien zeigt das Schlossmuseum Alltagsgegenstände der 1950er-Jahre. \n\n\n\nAusstellung gefördert durch den Bezirk Oberbayern; Kuratorin: Dietlind Pedarnig\, Allitera Verlag
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LOCATION:Schlossmuseum Ismaning – Gärtnerhaus\, Schloßstraße 3a\, Ismaning\, 85737
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SUMMARY:»Wege übers Land. Die Entwicklung des frühen NSDAP-Netzwerks von München ins Oberland und das Isartal 1918-1923«. Eine Spurensuche mit Lücken
DESCRIPTION:Oberbayern lebte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis 1923 fast im Ausnahmezustand: Revolution\, Räterepublik\, Hyperinflation\, Hitlerputsch. Diese Zeit ist Thema des neuen Buchs »Revolution und Reaktion«. \n\n\n\nSusanne Meinl\, eine der Herausgeberinnen\, nimmt in ihrem Vortrag die Zuhörer mit auf einen Ausflug in das Isartal südlich von München und die angrenzenden Landkreise. \n\n\n\nIm Berliner Bundesarchiv zeigt sich bei einem Blick in das frühe Mitgliedsverzeichnis\, dass die Gründung und der Aufbau der NSDAP keineswegs nur eine städtische Angelegenheit war. Enttäuschte\, Nationalisten\, Völkische und Antisemiten vom Land reisten nach München\, um sich die neue Partei anzuschauen und manche wurden anschließend Multiplikatoren in ihren Heimatorten. Ende 1923 fanden sich schon 14 Ortsgruppen im Oberland. \n\n\n\nWarum entwickelten sich diese in manchen Orten und Regionen des Oberlands\, in anderen nicht? Welche Menschen schlossen sich der neuen rechten Partei an? Welche Rolle spielten Verkehrsverhältnisse und ländliche Strukturen? Welche Propagandisten redeten in den Versammlungen? \n\n\n\nDiese Fragen greift Susanne Meinl in ihrem Vortrag auf – ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Geschichte der Pullacher Umgebung.
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LOCATION:Bürgerhaus Pullach\, Heilmannstraße 2\, Pullach im Isartal\, 82049\, Germany
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SUMMARY:Matinéeveranstaltung
DESCRIPTION:mit Dr. Gerd Holzheimer \n\n\n\n\n\n\n\nEs ist beinahe unglaublich\, welch starke Begegnungen\, wie viele bereichernde weitere Quellen und überraschende Fügungen auf allen Ebenen die »Olaf Gulbransson-Biographie« an den Tag gebracht hat. Das reicht von einzelnen Menschen\, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen\, über eine Gruppenreise auf den Spuren von Olaf Gulbransson nach Norwegen bis zur Verkörperung von Gulbransson in einem Film über August von Kaulbach. \n\n\n\nAnmeldung erbeten unter Tel 08022 – 3338oder per Mail an: info.ogm@pinakothek.de
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LOCATION:Olaf Gulbransson Museum\, Tegernsee\, Kurgarten 5\, Tegernsee\, 83684\, Deutschland
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SUMMARY:Vortrag und Buchpräsentation »Das Haus Wittelsbach und die Fotografie« mit Autor Dr. Bernhard Graf
DESCRIPTION:Wer kennt sie nicht die Mulitmedienstars Ludwig II. König von Bayern und Elisabeth Kaiserin von Österreich? Ihren Weltruhm verdanken die beiden vor allem der Foto- und Filmbranche. Doch wie sah abseits des modernen Blitzlichtgewitters\, der Argusaugen übergriffiger Paparazzi und der Vermarktung durch die Regenbogenpresse die Welt der Fotografie und des Films für die Wittelsbacher aus? Der Historiker\, Kunstwissenschaftler und BR-Filmemacher Dr. Bernhard Graf präsentiert ausgehend von der höfischen Porträtmalerei und der Lithografie den Beginn der Fotokunst zur Zeit des Mineralogieprofessors Franz von Kobell\, des Physikers Carl August von Steinheil\, des Pharmazeuten Alois Löcherer\, des Lithografen Franz Seraph Hanfstaengl und des ersten „Königlich-bayerischen Hofphotographen“ Joseph Albert bis zum geheimnisvollen Ableben König Ludwigs II.
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LOCATION:Sitzungssaal der Gemeinde Amerang\, Wasserburger Straße 11\, Amerang\, 83123
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SUMMARY:Vortrag »Revolution und Reaktion. Die Anfänge der NS-Bewegung im bayerischen Oberland 1919 bis 1923«
DESCRIPTION:Bayern lebte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis 1923 im Ausnahmezustand: Revolution\, Räterepublik\, Hyperinflation\, Hitlerputsch. Der vorliegende Band des Münchner Allitera Verlags beleuchtet politische\, soziale\, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen am Beispiel der vier heutigen Landkreise des Oberlands. Gezeigt werden die Auswirkungen der Räterepublik auf das südliche Oberbayern\, die Entstehung von Bürgermilizen\, die Anfänge der NSDAP\, die Geschichte des Tourismus mit seinen politischen Auswirkungen\, die Publikationen der Parteipresse und der Blick des Schriftstellers Ödön von Horváth auf die Zeitläufte. Darüber hinaus wirft das Buch Schlaglichter auf einen Nachbarlandkreis und das Nachbarland Österreich. \n\n\n\nDr. Susanne Meinl und Dr. Michael Holzmann\, beide Historiker und im Oberland lebend\, stellen das Konzept des Buches und Aspekte der Entwicklung der NS-Bewegung im Großraum Bad Tölz vor.
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LOCATION:Stadtmuseum Bad Tölz\, Marktstraße 48\, Bad Tölz\, 83646
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