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SUMMARY:Vortrag: Herzogin Ludovika in Bayern
DESCRIPTION:Christian Sepp\, Autor von »Erinnerungen an Großmama«\, hält einen Vortrag über Herzogin Ludovika in Bayern. \n\n\n\nMit großer Zuneigung und entwaffnender Ehrlichkeit verfasste Herzogin Amelie von Urach Erinnerungen an ihre Großmutter\, Herzogin Ludovika in Bayern. Diese war Mittelpunkt einer der prominentesten Familien des 19. Jahrhunderts. Verwandtschaftlich eng verbunden mit den Herrscherhäusern Europas war es vor allem ihre Tochter Elisabeth\, die legendäre Kaiserin »Sisi« von Österreich-Ungarn\, die die Familie in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückte.Mit den »Erinnerungen an Großmama« wurde Amelie zur Chronistin ihrer weitverzweigten Familie. Bisher war diese wichtige Quelle der Fachwelt nur als Abschrift bekannt. Wittelsbacher-Spezialist Christian Sepp ist es gelungen\, die Aufzeichnungen über Sisis Mutter im Original aufzuspüren. Nun macht er sie erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. \n\n\n\nWeitere Informationen und Buchung: Website der Volkshochschule StarnbergAmmersee e. V. mit der Kursnummer 242-1001-SGebühr: 13 €
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SUMMARY:Vortrag: »Majestätisch kuren« von Bernhard Graf
DESCRIPTION:Bernhard Graf\, Autor von »Majestätisch kuren – Bayerns Hofbäder«\, hält einen Vortrag im Museum der bayerischen Könige. \n\n\n\nDie Geschichte vieler Kurorte und ihrer Bäder reicht weit zurück. Bereits die Römer nutzten Orte mit warmen oder mineralischen Quellen zu Heilungszwecken. Im Hochmittelalter verwöhnte die Burgherrin ihre hohen Gäste in einem Zuber. Herzog Ludwig der Reiche hatte die Befürchtung\, seine Gattin Amalie könnte von einem Nebenbuhler im Burghauser »Badstübl« beobachtet und verführt werden\, und erließ deshalb eine neue Hofordnung. Richtig in Mode kamen die »Hofbäder« erst infolge des Einflusses der italienischen Renaissance ab dem 16. Jahrhundert. Die bayerische Kurfürstin Henriette Adelaide kam aufgrund ihrer lang anhaltenden Kinderlosigkeit zu einer Kur nach Bad Heilbrunn – mit Erfolg. Skandalöse Liebschaften (die »Kurschatten«) waren in den Bädern keine Seltenheit. Davor waren weder der Philosoph Friedrich Wilhelm von Schelling in Bad Bocklet noch gekrönte Häupter wie König Ludwig I. in Bad Brückenau oder Zar Alexander II. in Bad Kissingen gefeit. Der Erste Weltkrieg beendete schließlich das mondäne Leben aller Kurorte und die Bezeichnung »Hofbad« ist heute vielerorts vergessen. Doch ohne die enge Beziehung der Fürsten\, Könige und Kaiser zu Bayerns Kurorten wäre deren Existenz und prächtige Ausstattung\, wie sie heute noch zu erleben\, sind nicht denkbar. \n\n\n\nEintritt: 10 € \n\n\n\nVoranmeldung erbeten unter: Telefon: 08362 887252 E-Mail: ticket@museum-hohenschwangau.de
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SUMMARY:Lesung: »Die weiße Fahne« von Norbert Göttler
DESCRIPTION:Norbert Göttler liest aus seinem Buch »Die weiße Fahne. NS-Endphasenverbrechen an Friedenswilligen in Bayern 1945«. \n\n\n\nApril 1945: Der Zweite Weltkrieg nähert sich seinem Ende. Doch noch ist die Gefahr für Leib und Leben auch vieler Deutscher nicht vorüber. Überall lauern entwurzelte Hitlerjungen und sogenannte Werwölfe\, aber auch systematisch geschulte Terror­gruppen der Nationalsozialisten. Sie führen ihre Gewalttaten unmittelbar vor dem Einmarsch der Alliierten\, währenddessen\, aber auch noch Wochen danach mit großer Grausamkeit durch. Ihr Ziel: Friedenswillige\, die eine gewaltfreie Übergabe erreichen wollen.Hunderte Menschen aus allen Teilen Deutschlands fallen ihnen zum Opfer\, wenn sie etwa die weiße Fahne als Zeichen der Kapitulation hissen. In Bayern zum Beispiel der Regensburger Dom­prediger Johann Maier\, die Altöttinger Gruppe um Hans Riehl oder zahlreiche Personen in Franken.Schreckliche und zum Teil ungesühnte Gewalt­­taten\, deren Niederschrift ein beklemmendes Licht auf die Zeit kurz vor dem Ende der national­sozialistischen Herrschaft in Bayern wirft. \n\n\n\nEine Veranstaltung des Demokratiebündnis Dachauer Land\, dem Heimatverein Indersdorf und der Buchhandlung Beck&Boy.
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SUMMARY:BUCHPRÄSENTATION »Karl Valentin und die Musik«
DESCRIPTION:Autor Alfons Schweiggert stellt sein neues Buch »Karl Valentin und die Musik« im Rahmen der gleichnahmigen Ausstellung im Buchheim Museum vor. \n\n\n\nWer Karl Valentin begreifen will\, der muss in sein Herz schauen. Dort wohnte seit seiner Kindheit die Musik. Als man ihm am Ende seines Lebens alles genommen hatte\, blieb ihm nur noch eines – die Musik.Alfons Schweiggert deckt erstmalig das ambivalente Verhältnis Karl Valentins zur Musik auf. Er zeigt den Volkssänger\, Liedparodisten und Instrumentalmusiker\, den Verfasser von Couplets\, Moritaten\, musikalischen Anekdoten und damischen Ritterliedern. Das Soubretten-Duo und Valentins tönendes »Panoptikum« sind weitere Aspekte\, die das musikalische Leben des grandiosen Volksschauspielers prägten. \n\n\n\nVeranstaltung im Foyer des Buchheim Museums\, im Museumseintritt inklusive.
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SUMMARY:Vortrag: Herzogin Sophie Charlotte von Alençon
DESCRIPTION:Christian Sepp\, Autor von »Sophie Charlotte. Sisis leidenschaftliche Schwester«\, hält einen Vortrag über sie. \n\n\n\nDie Adelsgesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit ihren starren Konventionen wird für Herzogin Sophie Charlotte in Bayern (1847-1897)\, die jüngste Schwester der Kaiserin Elisabeth von Österreich\, zum »goldenen Käfig«. Auf der Suche nach Liebe und einem selbstbestimmten Leben wagt Sisis Schwester den Ausbruch – und endet im Sanatorium. Diagnose: »moral insanity«. Der Grund: Sophie Charlotte möchte sich von ihrem Mann\, Herzog Ferdinand von Alençon\, scheiden lassen\, weil sie sich in einen Bürgerlichen verliebt hat. Nach einem halben Jahr darf Sophie das Sanatorium schließlich wieder verlassen\, als sie sich bereit erklärt\, zu ihrem Mann zurückzukehren.Sophie Charlotte lebte und liebte leidenschaftlich\, auch über Standesgrenzen und gesellschaftliche Konventionen hinweg. In jungen Jahren verliebt sie sich in Edgar Hanfstaengl\, Sohn des Fotografen Franz Hanfstaengl\, also bürgerlicher Herkunft. Doch Sophie hat die Aussicht\, Königin von Bayern zu werden\, war sie doch mit ihrem Cousin\, König Ludwig II.\, verlobt. Ludwig II. löst die Verlobung allerdings nach 259 Tagen wieder. Die anschließend arrangierte Ehe mit Ferdinand von Alençon bleibt freudlos. 1897 wird Sophie Charlotte schließlich im Alter von 50 Jahren Opfer eines Brands auf dem Pariser »Bazar de la Charité«. Insgesamt kamen bei der Brandkatastrophe mehr als hundert Menschen zu Tode\, vor allem Frauen und Mädchen.Die Geschichte über Sisis Schwester war lange Zeit nur in Bruchstücken bekannt\, vieles sollte nicht an die Öffentlichkeit dringen. Durch die Auswertung neuer Quellen aus dem Nachlass Sophie Charlottes ist es dem Historiker Christian Sepp erstmals gelungen\, ihr tragisches Leben im Detail nachzuzeichnen. In der spannend erzählten Biografie liefert der Autor nicht nur das Psychogramm einer bemerkenswerten Frau\, sondern spiegelt auch die Umstände einer Zeit treffend wider\, in der schon allein der Versuch einer Frau\, aus dem vorgezeichneten Lebensweg auszubrechen\, hart sanktioniert wurde – das galt auch und vor allem für die Schwester der Kaiserin von Österreich. \n\n\n\nWeitere Informationen und Buchung: Website der VHS StarnbergAmmersee e. V. mit der Kursnummer 242-1003-S.Gebühr: 13 €
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