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SUMMARY:Ausstellung: Obacht\, Bayern! Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten
DESCRIPTION:Als 1870 die erste deutsche Postkarte ihre Reise antrat\, nahm dieses schnelle und kostengünstige Kurzmitteilungsmedium einen niemals erwarteten\, rasanten Erfolgskurs auf. Zur Blütezeit der Postkarte um 1900 wurden deutschlandweit bereits jährlich eine Milliarde von ihnen verschickt. Der zu dieser Zeit aufkommende Tourismus hat zu diesem Boom mit Sicherheit wesentlich beigetragen. Ein absoluter Verkaufsschlager: das Genre der sogenannten Humor- (auch Scherz- oder Jux-)Karten. Bayerische Verlage machten mit Darstellungen des Bier saufenden\, schuhplattelnden\, bauernschlauen\, raufenden Bayern profitable Geschäfte und mit ihnen Illustratoren\, Maler und Grafiker. In Höchstgeschwindigkeit und nahezu bis heute in seinen Stereotypen unverändert verbreitete sich das Bayern-Klischee in alle Welt. \n\n\n\nDie Ausstellung im Mesnerhaus von Kloster Seeon\, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern\, zeigt im Zeitraum 11. Oktober 2025 bis 15. März 2026 eine breite Auswahl historischer Humorpostkarten (1870 – 1945) und deckt Zusammenhänge von aktueller Brisanz auf. \n\n\n\nInformationen \n\n\n\nZeitraum der Ausstellung: 11. Oktober 2025 bis 15. März 2026Öffnungszeiten: 10 Uhr – 12:30 Uhr und 13:30 Uhr – 17 Uhr geöffnetOrt: Kloster Seeon\, MesnerhausKlosterweg 1\, 83370 SeeonTel. +49 (0) 8624 897 0\, info@kloster-seeon.de \n\n\n\nDer Eintritt ist frei! Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Kloster Seeon finden Sie hier. \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Ausstellung: »Ein freier Geist\, im Wandel treu«. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag
DESCRIPTION:Das Rehmuseum in der Stallung des Königlichen Schlosses lädt Sie herzlich zur Sonderausstellung »Ein freier Geist\, im Wandel treu”. Eugène de Beauharnais 1781-1824 zu seinem 200. Todestag« vom 14. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 ein. Anlässlich des 220. Jahrestags seiner Hochzeit mit Auguste Amalie von Bayern beleuchtet die Ausstellung die wichtigsten Stationen seiner bewegten Vita. Schirmherren der Ausstellung sind S.K.H. Herzog Franz von Bayern und S.D. Herzog Nicolaus von Leuchtenberg. Konzept und Text stammt im Auftrag des Freundeskreises Leuchtenberg e.V. von dem Historiker\, Kunstwissenschaftler\, Drehbuchautor und Regisseur Dr. Bernhard Graf. \n\n\n\nDie königliche Hochzeit von 1806 und ihre Folgen für Bayern\n\n\n\nVor 220 Jahren\, am 13. Januar 1806\, heiratete Eugène de Beauharnais (1781–1824) in der Grünen Galerie der Münchner Residenz Auguste Amalie (1788–1851). Sie war die älteste Tochter von Max I. Joseph\, König von Bayern. Kaum ein anderes Ereignis wirkte sich so nachhaltig auf unsere Heimat aus. Es war der Preis für die Waffenhilfe von Eugènes Adoptiv- und Stiefvater Kaiser Napoléon I. Bonaparte. Außerdem besiegelte die Hochzeit die Erhebung Bayerns zum Königreich. \n\n\n\nEugène de Beauharnais: Ein Leben zwischen Triumph und Tragik\n\n\n\nSie beginnt mit dem frühen\, tragischen Ableben seines Vaters und seiner militärischen Laufbahn. Sein Aufstieg zum Fürsten Frankreichs\, „Staatserzkanzler des Kaiserreichs” und zum Vizekönig von Italien war beispiellos. \n\n\n\nDas höfische Leben in Mailand und Monza an der Seite seiner Gattin Auguste Amalie wird ebenso beleuchtet wie seine Erfolge als Feldherr. Seine Kämpfe als Diplomat gegen Österreich und Tirol (1809) zeigen seine militärische Brillanz. Seine Standhaftigkeit während des Russlandfeldzugs (1812/13) und der zu Ende gehenden napoleonischen Ära beweisen seinen Charakter. \n\n\n\nVom Vizekönig zum Herzog von Leuchtenberg\n\n\n\nDie Geburt seiner sieben Kinder und seine Erhebung zum Herzog von Leuchtenberg und Fürsten von Eichstätt (1817) markieren wichtige private und politische Wendepunkte. Sein Wirken in Ismaning\, München und Eichstätt prägte die bayerische Geschichte nachhaltig. Sein früher Tod mit nur 43 Jahren beendete ein grandioses Leben voller Umbrüche\, Spannung und Dramatik. \n\n\n\nStets geleitet von seiner Devise „HONNEUR ET FIDÉLITÉ” – „Ehre und Treue” – meisterte Eugène die Herausforderungen seiner Zeit. Diese überaus schicksalshaften Augenblicke können Sie anhand von drastischen Quellentexten erleben. Zeitgenössische Abbildungen und zusammenfassende Kommentare machen die Geschichte lebendig. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Dienstag\, 14.10.2025 bis Samstag\, 28.02.2026 \n\n\n\nÖffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 11 – 14 Uhr und Freitag 11 Uhr (Samstag\, Sonntag\, Feiertag geschlossen) \n\n\n\nOrt: Schlossplatz 2\, 83471 Berchtesgaden
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SUMMARY:Christian Sepp präsentiert »Caroline« in der Karolinenkirche Großkarolinenfeld
DESCRIPTION:Der Förderverein Karolinenkirche e.V. lädt Sie am Freitag\, den 16. Januar 2026\, um 19 Uhr herzlich zur Buchpräsentation »Caroline. Bayerns erste Königin« von Christian Sepp in der Karolinenkirche in Großkarolinenfeld ein. Dort haben Sie die Gelegenheit\, die erste umfassende Biografie über Königin Caroline von Bayern kennenzulernen. \n\n\n\nChristian Sepp stellt seine Biografie über Bayerns erste Königin vor\n\n\n\nChristian Sepp ist renommierter Historiker und Experte für Biografien bedeutender Frauen aus dem Hause Wittelsbach. Er stellt sein neuestes Werk vor\, das auf einer außergewöhnlichen Entdeckung basiert. Denn über 500 Briefe von Königin Caroline an ihren Ehemann König Max I. Joseph haben die Zeit überdauert. Sie lagerten jahrzehntelang vergessen in Kartons auf Schloss Tegernsee und bilden nun die Grundlage dieser einzigartigen Biografie. \n\n\n\n»Caroline. Bayerns erste Königin« – Eine historische Sensation\n\n\n\nLange Zeit galt der schriftliche Nachlass von Königin Caroline von Bayern (1776–1841) als verloren. Er sollte 1945 in Dresden verbrannt sein. Doch die wiederentdeckten Briefe ermöglichen nun erstmals einen authentischen Einblick in ihr Leben und Wirken. Christian Sepp hat diese historischen Dokumente wissenschaftlich ausgewertet. Dadurch bringt er eine bemerkenswerte Persönlichkeit zurück ins Bewusstsein der bayerischen Geschichte. \n\n\n\nBayerns erste Königin und Symbolfigur der Toleranz\n\n\n\nCaroline war die erste Frau\, die den Titel einer bayerischen Königin trug. Außerdem war sie die erste Protestantin an der Seite eines bayerischen Herrschers. In einer Zeit religiöser Spannungen wurde sie deshalb zur wichtigen Symbolfigur der Toleranzpolitik im frühen 19. Jahrhundert. Als kulturell hochgebildete Herrscherin empfing sie zahlreiche Künstler an ihrem Hof. Dadurch prägte sie das kulturelle Leben ihrer Zeit maßgeblich mit. \n\n\n\nEinzigartige Einblicke in königliche Kunst\n\n\n\nEin besonderes Highlight der Biografie sind erstmals veröffentlichte Zeichnungen aus Carolines eigener Hand. Sie dokumentieren ihr künstlerisches Talent und ihre persönliche Perspektive. Diese visuellen Zeugnisse ergänzen die Briefsammlung. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild dieser faszinierenden Persönlichkeit. Bei der Veranstaltung erfahren Sie mehr über diese außergewöhnlichen Funde und können dem Autor persönlich begegnen. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Freitag\, 16. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 19:00 Uhr  \n\n\n\nOrt: Karolinenkirche Großkarolinenfeld\, Karolinenpl. 1\, 83109 Großkarolinenfeld \n\n\n\nEintritt: 10\,-€ \n\n\n\nAnmeldung unter: kontakt@karolinenkirche.de \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Buchvorstellung »Die Malerei als Kunst der Augen« – Annemarie Kirchner-Kruse in Baldham
DESCRIPTION:Die Herausgeberin\, Autorin und Literaturwissenschaftlerin Kristina Kargl präsentiert ihr Buch »Die Malerei als Kunst der Augen« über Annemarie Kirchner-Kruse am Montag\, den 19. Januar 2026\, um 19.30 Uhr in dem Gemeindehaus der Petrikirche Baldham. Der Eintritt beträgt 15 Euro und ist nur an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter ist der Förderverein Petrikirche Baldham e.V. \n\n\n\nAnnemarie Kirchner-Kruse: Schülerin von Henri Matisse\n\n\n\nDie Malerin Annemarie Kirchner-Kruse (1889–1977) lernte in Paris bei Henri Matisse. Ihre wichtigste künstlerische Ausbildung erhielt sie in seinem Atelier und bei Hans Purrmann. Letzterer war lebenslang ein großes Vorbild für sie. Das Erleben der Russischen Revolution beeinflusste ihre Perspektive und ihr Leben stark. Trotz eines turbulenten Lebens\, zahlreicher Krisen und Krankheiten behauptete sie sich in der Kunstwelt. \n\n\n\nDr. Kristina Kargl präsentiert die faszinierende Biografie einer Frau\, die ihrer Zeit voraus war. Dabei wird deutlich\, wie sich künstlerisches Schaffen und persönliches Schicksal miteinander verwoben. Die Veranstaltung bietet tiefe Einblicke in das Leben einer bemerkenswerten Künstlerin. \n\n\n\nEine glückliche Kindheit in Berliner Künstlerkreisen\n\n\n\nDie Malerin Annemarie Kirchner-Kruse erlebte eine glückliche Kindheit im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Tochter des berühmten Bildhauers Max Kruse fand sie schon früh Eingang in die dortigen Künstlerkreise. Die Trennung der Eltern und der Verlust des Familienhauses waren die ersten Katastrophen in ihrem Leben. Ihnen sollten noch viele folgen. Schon früh erkannte sie ihre Liebe zur Malerei. Deren Wurzeln sah sie in der Natur\, in Menschenbild und Landschaft.  \n\n\n\nZwei Ehen\, vier Kinder und große Krisen\n\n\n\nZwei Ehen und vier Kinder brachten viel Glück und großes Leid in Annemarie Kirchner-Kruses Leben. Ab 1935 lebte sie mit Unterbrechungen immer wieder in Bad Homburg. Anfangs wohnte sie dort zusammen mit ihrem zweiten Mann\, dem Lehrer und Hölderlin-Forscher Werner Kirchner. Als weitgehend alleinerziehende Mutter von vier Kindern meisterte sie außergewöhnliche Herausforderungen. \n\n\n\nIhre ausgeprägte Selbstständigkeit und ihr lebenslang ausgeübtes Künstlertum zeichneten sie aus. Dadurch erlebte sie die großen Krisen des letzten Jahrhunderts aus einer außergewöhnlichen Perspektive. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Montag\, 19. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 19:30 Uhr \n\n\n\nOrt: Petrikirche Baldham\, Gemeindehaus\, Martin-Luther-Ring 30\, 85598 Vaterstetten \n\n\n\nEintritt: 15 Euro (nur Abendkasse)
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SUMMARY:Marie-Louise Lichtenberg liest aus »Zwischen Glück und Grauen«
DESCRIPTION:Das Hölty-Gymnasium Wunstorf veranstaltet mit der Autorin Marie-Louise Lichtenberg zum Holocaustgedenktag Lesungen gegen das Vergessen aus »Zwischen Glück und Grauen« ein. Am Donnerstag\, den 22. Januar 2026\, finden drei schulinterne Lesungen für den gesamten 10. Jahrgang statt. Circa 150 Schülerinnen und Schüler erleben zwischen 8:20 und 13:45 Uhr eindrucksvolle Porträts von Holocaust-Überlebenden. Die Autorin Marie-Louise Lichtenberg liest aus ihrem bewegenden Buch »Zwischen Glück und Grauen« zum Holocaustgedenktag. Gefördert werden die Lesungen vom Friedrich Bödecker-Kreis Niedersachsen. \n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg und ihre Reise durch Europa\n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg hat Überlebende der nationalsozialistischen Diktatur besucht. Dabei begab sie sich auf eine besondere Reise quer durch ganz Europa. Von Goldap in Polen über Österreich\, Deutschland\, die Schweiz und Frankreich bis nach Gernika in Spanien führte sie ihr Weg. Die Niederlande gehören ebenfalls zu den Stationen dieser bedeutenden Dokumentationsarbeit. \n\n\n\nEntstanden sind dabei einfühlsame und berührende Porträts von Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen. Das NS-Regime ließ ihnen zwar das nackte Leben. Doch das erfahrene Leid in Konzentrations- und Vernichtungslagern zeichnete sie schwer. Der Verlust von Familie\, Freunden und Heimat hinterließ tiefe Spuren. Ihr Widerstand\, die Erlebnisse auf der Flucht und bei Bombenangriffen prägten sie für immer – unabhängig von Glaube oder Nationalität. \n\n\n\n»Zwischen Glück und Grauen« – Ein Appell gegen das Vergessen\n\n\n\n„Lassen Sie unser Schicksal nicht in Vergessenheit geraten. In einigen Jahren lebt von uns niemand mehr\, dann müssen Menschen wie Sie diese Aufgabe des Erinnerns übernehmen.” Mit diesen eindringlichen Worten wenden sich die Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen. Ihre Geschichten sind Mahnungen und Aufträge zugleich. \n\n\n\nDas Buch verbindet persönliche Schicksale mit historischer Verantwortung. Es zeigt die individuellen Gesichter hinter den Zahlen und macht Geschichte greifbar. Dadurch wird deutlich\, wie wichtig aktives Erinnern für unsere Gegenwart und Zukunft ist. \n\n\n\nEindrucksvolle Porträts und historische Orte\n\n\n\nEindrucksvolle Porträtaufnahmen der Zeitzeugen von Marie-Louise Lichtenberg machen das Werk besonders berührend. Außerdem zeigen ihre Bilder aus den ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagern die Orte des Grauens. Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung wird dadurch zu einem eindrucksvollen Werk gegen das Vergessen. \n\n\n\nDie Kombination aus persönlichen Erzählungen und visueller Dokumentation schafft eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sie ermöglicht jungen Menschen einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel der Geschichte. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Donnerstag\, 22. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 8:20 – 13:45 Uhr (drei Lesungen) \n\n\n\nOrt: Hölty-Gymnasium Wunstorf\, Hindenburgstraße 25\, 31515 Wunstorf \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Marie-Louise Lichtenberg präsentiert »Zwischen Glück und Grauen«
DESCRIPTION:Die Anne Frank-Gesamtschule Havixbeck veranstaltet mit der Autorin Marie-Louise Lichtenberg zum Holocaustgedenktag Lesungen gegen das Vergessen aus »Zwischen Glück und Grauen« ein. Am Dienstag\, den 27. Januar 2026\, finden schulinterne Lesungen für den gesamten 9. Jahrgang statt. Circa 170 Schülerinnen und Schüler erleben zwischen 9:55 und 11:25 Uhr eindrucksvolle Porträts von Holocaust-Überlebenden. Die Autorin Marie-Louise Lichtenberg liest aus ihrem bewegenden Buch »Zwischen Glück und Grauen« zum Holocaustgedenktag. Finanziert werden die Lesungen von der Wolfgang Suwelack-Stiftung. \n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg und ihre Reise durch Europa\n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg hat Überlebende der nationalsozialistischen Diktatur besucht. Dabei begab sie sich auf eine besondere Reise quer durch ganz Europa. Von Goldap in Polen über Österreich\, Deutschland\, die Schweiz und Frankreich bis nach Gernika in Spanien führte sie ihr Weg. Die Niederlande gehören ebenfalls zu den Stationen dieser bedeutenden Dokumentationsarbeit. \n\n\n\nEntstanden sind dabei einfühlsame und berührende Porträts von Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen. Das NS-Regime ließ ihnen zwar das nackte Leben. Doch das erfahrene Leid in Konzentrations- und Vernichtungslagern zeichnete sie schwer. Der Verlust von Familie\, Freunden und Heimat hinterließ tiefe Spuren. Ihr Widerstand\, die Erlebnisse auf der Flucht und bei Bombenangriffen prägten sie für immer – unabhängig von Glaube oder Nationalität. \n\n\n\n»Zwischen Glück und Grauen« – Ein Appell gegen das Vergessen\n\n\n\n„Lassen Sie unser Schicksal nicht in Vergessenheit geraten. In einigen Jahren lebt von uns niemand mehr\, dann müssen Menschen wie Sie diese Aufgabe des Erinnerns übernehmen.” Mit diesen eindringlichen Worten wenden sich die Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen. Ihre Geschichten sind Mahnungen und Aufträge zugleich. \n\n\n\nDas Buch verbindet persönliche Schicksale mit historischer Verantwortung. Es zeigt die individuellen Gesichter hinter den Zahlen und macht Geschichte greifbar. Dadurch wird deutlich\, wie wichtig aktives Erinnern für unsere Gegenwart und Zukunft ist. \n\n\n\nEindrucksvolle Porträts und historische Orte\n\n\n\nEindrucksvolle Porträtaufnahmen der Zeitzeugen von Marie-Louise Lichtenberg machen das Werk besonders berührend. Außerdem zeigen ihre Bilder aus den ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagern die Orte des Grauens. Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung wird dadurch zu einem eindrucksvollen Werk gegen das Vergessen. \n\n\n\nDie Kombination aus persönlichen Erzählungen und visueller Dokumentation schafft eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sie ermöglicht jungen Menschen einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel der Geschichte. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Dienstag\, 27. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 9:55 – 11:25 Uhr  \n\n\n\nOrt: Anne Frank-Gesamtschule Havixbeck\, Münsterstraße 39\, 48727 Billerbeck \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Lesungen gegen das Vergessen mit Marie-Louise Lichtenberg
DESCRIPTION:Das Leibniz-Gymnasium veranstaltet mit der Autorin Marie-Louise Lichtenberg zum Holocaustgedenktag Lesungen gegen das Vergessen aus »Zwischen Glück und Grauen« ein. Am Donnerstag\, den 29. Januar 2026\, finden schulinterne Lesungen für die gesamte Oberstufe statt. Circa 80 Schülerinnen und Schüler erleben zwischen 11:50 und 13:25 Uhr eindrucksvolle Porträts von Holocaust-Überlebenden. Die Autorin Marie-Louise Lichtenberg liest aus ihrem bewegenden Buch »Zwischen Glück und Grauen« zum Holocaustgedenktag.  \n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg und ihre Reise durch Europa\n\n\n\nMarie-Louise Lichtenberg hat Überlebende der nationalsozialistischen Diktatur besucht. Dabei begab sie sich auf eine besondere Reise quer durch ganz Europa. Von Goldap in Polen über Österreich\, Deutschland\, die Schweiz und Frankreich bis nach Gernika in Spanien führte sie ihr Weg. Die Niederlande gehören ebenfalls zu den Stationen dieser bedeutenden Dokumentationsarbeit. \n\n\n\nEntstanden sind dabei einfühlsame und berührende Porträts von Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen. Das NS-Regime ließ ihnen zwar das nackte Leben. Doch das erfahrene Leid in Konzentrations- und Vernichtungslagern zeichnete sie schwer. Der Verlust von Familie\, Freunden und Heimat hinterließ tiefe Spuren. Ihr Widerstand\, die Erlebnisse auf der Flucht und bei Bombenangriffen prägten sie für immer – unabhängig von Glaube oder Nationalität. \n\n\n\n»Zwischen Glück und Grauen« – Ein Appell gegen das Vergessen\n\n\n\n„Lassen Sie unser Schicksal nicht in Vergessenheit geraten. In einigen Jahren lebt von uns niemand mehr\, dann müssen Menschen wie Sie diese Aufgabe des Erinnerns übernehmen.” Mit diesen eindringlichen Worten wenden sich die Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen. Ihre Geschichten sind Mahnungen und Aufträge zugleich. \n\n\n\nDas Buch verbindet persönliche Schicksale mit historischer Verantwortung. Es zeigt die individuellen Gesichter hinter den Zahlen und macht Geschichte greifbar. Dadurch wird deutlich\, wie wichtig aktives Erinnern für unsere Gegenwart und Zukunft ist. \n\n\n\nEindrucksvolle Porträts und historische Orte\n\n\n\nEindrucksvolle Porträtaufnahmen der Zeitzeugen von Marie-Louise Lichtenberg machen das Werk besonders berührend. Außerdem zeigen ihre Bilder aus den ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagern die Orte des Grauens. Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung wird dadurch zu einem eindrucksvollen Werk gegen das Vergessen. \n\n\n\nDie Kombination aus persönlichen Erzählungen und visueller Dokumentation schafft eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sie ermöglicht jungen Menschen einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel der Geschichte. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Donnerstag\, 29. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 11:50 – 13:25 Uhr \n\n\n\nOrt: Leibniz-Gymnasium\, Stankeitsstraße 22\, 45326 Essen \n\n\n\nZum Buch
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SUMMARY:Walter Hömberg präsentiert »Marginalistik Band 3«
DESCRIPTION:Im Kulturforum München-West präsentiert Herausgeber und ehemaliger Professor Walter Hömberg am Donnerstag\, den 29. Januar 2026\, um 19 Uhr im Ebenböck-Haus »Marginalistik Band 3«. Der Eintritt kostet für Mitglieder 12 Euro\, für Nichtmitglieder 15 Euro. Eine Anmeldung ist erbeten unter einladungen@kulturforum-mwest.de. \n\n\n\nWas ist Marginalistik? Die Wissenschaft von den Rändern\n\n\n\n„Die Wissenschaft der Marginalistik als inter- und transdisziplinäres Forschungsfeld betrachtet die Welt von den Rändern her”\, erklärt Walter Hömberg. Er leitet seit langem das Institut für Marginalistik in München-Obermenzing. „Hier gibt es neben den Repräsentanten des Mainstreams auch akademische Randfiguren wie Exzentriker\, Störenfriede und Hofnarren.” \n\n\n\nEs rücken Personen\, Probleme und Phänomene ins Zentrum\, die bisher ignoriert wurden. In der Marginalistik ist die Nebensache die Hauptsache. Dabei stehen abseitige und abwegig erscheinende Themen im Mittelpunkt. Der Kommunikationswissenschaftler wird den Beziehungen zwischen dem Marginalen und dem Zentralen nachgehen. Außerdem stellt er bisherige Erkenntnisse vor. \n\n\n\nDer dritte Almanach: Ganz unterschiedliche Perspektiven\n\n\n\nDarüber hinaus werden Beiträge aus dem gerade erschienenen aktuellen Almanach präsentiert. Der dritte Band bietet wieder ganz unterschiedliche Perspektiven auf Randphänomene. Die Almanache setzen eine Tradition fort\, die in der Zeit der Aufklärung begann. Sie versuchen Nutzen und Vergnügen zu verbinden. \n\n\n\nIn der Wissenschaft gibt es neben den Repräsentanten des Mainstreams auch akademische Randfiguren. Exzentriker\, Störenfriede und Hofnarren spielen dabei eine besondere Rolle. Gegenüber vorschnellen Gewissheiten hilft die Kultur des Zweifelns. Wenn ein Gericht die Ambivalenz nonverbaler Zeichen ignoriert\, dann ist ein Fehlurteil vorprogrammiert. \n\n\n\nVon Doppelgängern und Intimitätskoordinatorinnen\n\n\n\nEin Kommunikationswissenschaftler schildert sein Leben mit einem Doppelgänger. Seine Kollegin stellt den neuen Beruf der Intimitätskoordinatorin vor. Der Journalist als Figur auf der Theaterbühne wird ebenso behandelt wie Geschichte und Gegenwart des Rosenkranzgebets. \n\n\n\nDie Freuden der Chorkommunikation und schlechte Erfahrungen mit den Relevanzpolizisten von Wikipedia sind weitere Felder marginalistischer Tiefenrecherche. Dabei zeigt sich die Entdeckerfreude\, die dieses wissenschaftliche Feld auszeichnet. \n\n\n\nDie Autoren: Von Pädagogen bis Journalisten\n\n\n\nDie Verfasser der Beiträge kommen aus ganz unterschiedlichen Berufen und Fachgebieten. Geistes-\, Sozial- und Naturwissenschaftler sind darunter. Außerdem finden sich Pädagogen und Professoren\, Juristen und Journalisten. Sie eint die Neugier auf Fragen\, Fakten und Fiktionen\, die am Rande der öffentlichen Aufmerksamkeit liegen. \n\n\n\nWalter Hömberg: Herausgeber und Marginalistik-Pionier\n\n\n\nWalter Hömberg hat an mehreren Universitäten geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer studiert. Sein Studium schloss er mit einer Dissertation zur literarischen Publizistik im Vormärz ab. Nach journalistischer Tätigkeit für Presse und Rundfunk war er Lehrstuhlinhaber für Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Er lehrte an den Universitäten Bamberg und Eichstätt. Zwei Jahrzehnte unterrichtete er auch als Gastprofessor an der Universität Wien. \n\n\n\nEr hat zahlreiche Studien zur Geschichte und Gegenwart des Journalismus veröffentlicht. Neben der Marginalistik befasst er sich heute vor allem mit Themen der Kulturkommunikation. Seine Expertise macht ihn zum idealen Vermittler dieser ungewöhnlichen Wissenschaft. \n\n\n\nVeranstaltungsdetails: \n\n\n\nDatum: Donnerstag\, 29. Januar 2026 \n\n\n\nUhrzeit: 19:00 Uhr \n\n\n\nOrt: Ebenböck-Haus\, Ebenböckstraße 11\, 81241 München \n\n\n\nEintritt: Mitglieder 12 Euro / Nichtmitglieder 15 Euro \n\n\n\nAnmeldung: einladungen@kulturforum-mwest.de \n\n\n\nZum Buch
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