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Weinberger, Karl

Karl Weinberger (1892–1966) war Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller. Nach seiner Ausbildung am Pasinger Lehrerseminar und seinem Einsatz im Ersten Weltkrieg unterrichtete er ab 1921 in Holzkirchen, zuletzt als Rektor der Volksschule.
Über drei Jahrzehnte widmete er sich intensiv der bayerischen Geschichte. Aus seinen Recherchen in Chroniken und Archiven entstanden Romane und Theaterstücke, darunter »Arnspacher« (1928), »Vox humana« (1930), »Sturm am Tegernsee«, »Die schöne Tölzerin« (1943), »Adele Spitzeder« (1956) und »Menuett in Nymphenburg« (1960). Daneben veröffentlichte er unter dem Kürzel C.W. zahlreiche Beiträge und Gedichte in regionalen Zeitungen.
Geschrieben hat Weinberger häufig in seinem Gartenhäusl in Holzkirchen – dort starb er am 4. November 1966.