April 1945: Der Zweite Weltkrieg nähert sich seinem Ende. Doch noch ist die Gefahr für Leib und Leben auch vieler Deutscher nicht vorüber. Überall lauern entwurzelte Hitlerjungen und sogenannte Werwölfe, aber auch systematisch geschulte Terrorgruppen der Nationalsozialisten. Sie führen ihre Gewalttaten unmittelbar vor dem Einmarsch der Alliierten, währenddessen, aber auch noch Wochen danach mit großer Grausamkeit durch. Ihr Ziel: Friedenswillige, die eine gewaltfreie Übergabe erreichen wollen.
Hunderte Menschen aus allen Teilen Deutschlands fallen ihnen zum Opfer, wenn sie etwa die weiße Fahne als Zeichen der Kapitulation hissen. In Bayern zum Beispiel der Regensburger Domprediger Johann Maier, die Altöttinger Gruppe um Hans Riehl oder zahlreiche Personen in Franken.
Schreckliche und zum Teil ungesühnte Gewalttaten, deren Niederschrift ein beklemmendes Licht auf die Zeit kurz vor dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Bayern wirft.
Die weiße Fahne
NS-Endphasenverbrechen an Friedenswilligen in Bayern 1945
von Göttler, Norbert
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ISBN 978-3-96233-434-5 Kategorien: Sachbuch (Bayern), Neuerscheinungen Schlagwörter: Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus, NS-Zeit Seiten: 136 Ausstattung: Paperback, mit schwarz-weiß Abbildungen Leseprobe
Göttler, Norbert

Norbert Göttler wurde 1959 in Dachau geboren und studierte in München Philosophie, Theologie und Geschichte. Er arbeitete als Publizist und Fernsehregisseur (BR, ARD, 3sat, arte) sowie als Schriftsteller. Von 2012 bis 2022 war er Bezirksheimatpfleger des Bezirks Oberbayern und Lehrbeauftragter zahlreicher Hochschulen. Göttler ist Mitglied des PEN Deutschland, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste EASA (Salzburg) und der Schriftstellervereinigung Münchner Turmschreiber. 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2008 den Bayerischen Poetentaler. Weitere Informationen unter www.norbertgoettler.de Foto: © Wolfgang Englmaier
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| Süddeutsche Zeitung | »auf Fakten basierendes, in klarer Sprache geschriebenes – und eben deshalb bewegendes Buch, dessen Lektüre einen traurig und wütend zugleich macht.« Helmut Zeller, 16.08.2024 |










