Enjott Schneider ist mit über 3.000 Werken einer der produktivsten Komponisten nicht nur unserer Zeit, sondern der gesamten Musikgeschichte. Sein Werkverzeichnis umfasst Kompositionen für alle Genres von A-Cappella-Gesang, Kammermusik bis hin zu Symphonik, Oratorium und Oper. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Filmkomponisten seiner Generation. Enjott Schneider dringt mit seiner Musik in die Tiefen menschlichen Bewusstseins vor. Sie erweitert unser modernes Empfinden durch ursprüngliches, archaisches und mythisches Denken. Das Buch Komponieren als Erkenntnis des Seins – Gesammelte Vorworte als Werkstattbericht – gibt einen tiefen Einblick in Enjott Schneiders Denken und Gestalten sowie in den Entstehungsprozess seiner Werke. Für Interpreten, die seine Kompositionen aufführen, und für Musikliebhaber, die ihr Hörerlebnis vertiefen wollen, erschließt es verständlich und informativ das musikalisches Universum des Komponisten.
Komponieren als Erkenntnis des Seins
Gesammelte Vorworte als Werkstattbericht
von Messmer, Franzpeter (Hg.) | Schneider, Enjott
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Messmer, Franzpeter (Hg.)

Franzpeter Messmer (*1954) studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Violine (Promotion: 1981). Er arbeitete als Journalist, Buchautor und Festivalleiter. Er war von 1990-2022 künstlerischer Leiter der Landshuter Hofmusiktage, konzipierte und koordinierte für den Bayerischen Staat die Gedenkjahre zu Richard Strauss (1999, 2014), Werner Egk (2001) und Karl Amadeus Hartmann (2005). Kulturpolitisch engagierte er sich als Vorsitzender des Tonkünstlerverbandes Bayern, im Präsidium des Bayerischen Musikrates und im Vorstand der Landesvereinigung für Kulturelle Bildung Bayern. Er ist im Kuratorium der Orffstiftung und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung. Seit 2008 ist er Herausgeber der Buchreihe »Komponisten in Bayern.« Franzpeter Messmer veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher über Musik und Kulturgeschichte, u.a. die Romane Der Venusmann, Das Traumelixier und Tanz auf der Brücke, die Kulturgeschichte Musiker reisen und Biografien über Orlando di Lasso, Richard Strauss und Georg Friedrich Händel.
Schneider, Enjott

ENJOTT SCHNEIDER, geboren 1950, Studium Freiburg i. Br. (Dr. phil. 1977), von 1979 bis 2012 Professur an der Hochschule für Musik und Theater München. Neben schriftstellerischer Tätigkeit umfangreiches Komponieren mit weltweit aufgeführten Werken, die auf über hundert CDs sowie auf YouTube dokumentiert sind: 10 abendfüllende Opern, 16 Orgelsinfonien, 8 Orchestersinfonien, viele Solokonzerte, sinfonische und kammermusikalische Werke, Musica Sacra mit 12 Oratorien sowie Chor- und Orgelmusik. Hunderte von Filmmusiken wie Schlafes Bruder, Stalingrad, Stauffenberg, vielfach ausgezeichnet mit Deutschem Filmpreis, Deutschem Fernsehpreis, Beste Europäische Filmmusik u.a. Typisch ist sein cross culture composing als kreatives Kommunizieren mit Kontexten vergangener Zeiten (historische Dimension) oder anderer Kulturkreise (geographische Dimension). Dabei dominiert die Suche nach Essenz und Archetypus, oft verbunden mit Texten in originaler Sprache wie etwa die in chinesisch komponierte und 2018-2024 oft aufgeführte dreistündige Oper Marco Polo, die Oratorien Abubu (Die Sintflut) in altbabylonischer oder Kabbala in hebräischer Sprache. Von 2003 bis 2021 Aufsichtsrat der GEMA (auch als Aufsichtsratsvorsitzender), von 2013-2020 Präsident des Deutschen Komponistenverbandes, Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrats, auch Juror und Vorsitzender vieler Musik-Wettbewerbe. Details: www.enjott.com








