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Historischer Stadtspaziergang & Lesung – Joseph von Fraunhofer in München erleben

28. April um 18:00 20:00

Am 28. April von 18:00 bis 20:00 Uhr lädt ein besonderer Abend dazu ein, München mit anderen Augen zu sehen: Beim historischen Stadtspaziergang zum 200. Todestag von Joseph von Fraunhofer begegnen Wissenschaftsgeschichte, lebendiges Schauspiel und großartige Literatur auf den Straßen der Münchner Altstadt.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz – einem der geschichtsträchtigsten Plätze der Stadt. Von dort aus führt die Route zu den Orten, die Fraunhofers Leben und Werk unmittelbar geprägt haben. Der Eintritt beträgt 30,50 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bequem online unter tickettailor.com vorgenommen werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Ein Abend zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Diese Spezialführung ist weit mehr als ein klassischer Stadtspaziergang. Der Schauspieler Andreas Bräu schlüpft im historischen Kostüm in die Rolle des großen Wissenschaftlers und erzählt lebendig und mitreißend von Fraunhofers Aufstieg: vom mittellosen Lehrling zum Begründer der Astrophysik und einem der bedeutendsten Forscher seiner Zeit. Begleitet wird er von einer charmanten Kollegin, die zusätzlich fesselnde historische Einblicke in Münchens Altstadt gibt und den Abend in seinen städtischen und kulturellen Kontext einbettet.

Die Verbindung aus authentischen Schauplätzen, schauspielerischer Präsenz und historischem Wissen macht diesen Abend zu einem einzigartigen Erlebnis – für Geschichtsinteressierte, Literaturliebhaber und alle, die München abseits der üblichen Touristenpfade entdecken möchten.

Joseph von Fraunhofer – ein Genie aus Bayern

Joseph von Fraunhofer wurde 1787 als Sohn eines Glasers in Straubing geboren, verlor früh beide Eltern und arbeitete sich als Waisenkind durch harte Lehrjahre. Was folgte, ist eine der erstaunlichsten Karrieren der Wissenschaftsgeschichte: Fraunhofer revolutionierte die Optik, entdeckte die nach ihm benannten Fraunhofer-Linien im Sonnenspektrum und legte damit den Grundstein für die moderne Astrophysik. Sein Wahlspruch „Approximavit sidera“ – er brachte die Sterne näher – fasst sein Lebenswerk in drei Worte.

Sein 200. Todestag ist Anlass und Einladung zugleich, diesen visionären Wissenschaftler neu zu entdecken.

Der Roman: Ein historisches Epos über Mut und Genie

Begleitet wird der Abend von einem außergewöhnlichen literarischen Werk: einem historischen Wissenschaftsroman, der Fraunhofers Leben in vier Teilen entfaltet – „Sterne“, „Tugend“, „Klugheit“ und „Zufriedenheit“. Der Autor schildert Fraunhofers Weg durch harte Lehrjahre, spannende Rivalitäten und seinen Aufstieg in den Kreis der angesehensten Wissenschaftler Europas.

Vor dem Hintergrund der napoleonischen Kriege und der frühen Industrialisierung im jungen Königreich Bayern entfaltet sich ein Drama aus Ehrgeiz, Talent und Entbehrungen. Historische Größen wie Gauß, Montgelas und Napoleon treten auf die Bühne. Mit einem Stil, der an Christoph Ransmayr und Daniel Kehlmann erinnert, ist der Roman eine überzeitliche Geschichte über die Durchsetzungskraft eines Mannes, der gegen alle Widerstände zu den Sternen griff.

Ein Muss für Liebhaber anspruchsvoller historischer Romane – und eine bewegende Hommage an einen zu früh verstorbenen Visionär.

Veranstaltungsdetails:

Datum: Dienstag, 28. April 2026

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Treffpunkt Odeonsplatz, vor der Feldherrnhalle

Eintritt: 30,50€

Anmeldung: über tickettailor.com – Tickets sind begrenzt, frühzeitige Buchung empfohlen

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