1944: Die junge Polin Irena Gut und der deutsche Offizier Eduard Rügemer retten in Tarnopol zwölf jüdische Menschen vor der sicheren Ermordung durch die Nationalsozialisten – ein Akt des Mutes, dem Roman Haller sein Leben verdankt. 2022 wird dieses zutiefst berührende menschliche Drama unter dem Titel »Irena’s Vow« verfilmt und 2023 uraufgeführt, nachdem es bereits 2009 als Theaterstück auf dem New Yorker Broadway große Zuschauererfolge gefeiert hat.
Roman Haller und seine Eltern finden nach Kriegsende den Weg nach München, wo langsam wieder jüdisches Leben entsteht. Die Familie will – wie viele Shoah-Überlebende – nicht im »Land der Täter« bleiben, man sitzt quasi auf gepackten Koffern und versucht, ein Einreisevisum in die USA zu erhalten. Doch letztendlich bleiben sie in Bayern und Roman Haller geht seinen Weg als erfolgreicher Unternehmer, dem karitatives Engagement immer eine Herzensangelegenheit war. Sein Buch schildert die Schrecken der Vergangenheit, aber auch das Ringen seiner Familie um einen Neuanfang – mit Humor, persönlichen Anekdoten und historischen Einsichten. Es verbindet das Erinnern an die Opfer und die Helden der Rettung mit der Dringlichkeit, für Solidarität, Empathie und Demokratie heute einzutreten.
Vom Überleben ins Leben
Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit
von Haller, Roman
20,00 €
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Haller, Roman

| Wochenanzeiger | »In diesem Buch verschmelzen die Schrecken der Vergangenheit mit der Geschichte einer Familie, die sich ihren Weg zurück zum Leben kämpfte. Mit Humor, persönlichen Anekdoten und historischen Einsichten erzählt Haller von seinem Ringen um Identität und Zugehörigkeit.« Wochenanzeiger, 30.12.2025 |
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| Zeitzeichen | »In seinem Buch Vom Überleben ins Leben erinnert Roman Haller daran, wie zerbrechlich und zugleich kraftvoll die menschliche Existenz sein kann.« Zeitzeichen, März 2026 |
| Deutsches Pfarrerblatt | »Den Rezensenten hat berührt, mit welcher Offenheit Haller von seinem privaten Glück wie von schmerzlicher Trennung erzählt – und er auch den wieder aufkommenden Antisemitismus wahrnehmen muss.« Burkhard Pechmann, Deutsches Pfarrerblatt, Heft 3/2026 |
| Bayern im Buch | »In kurzen illustrierten Kapiteln erzählt Roman Haller seine ungewöhnliche Lebensgeschichte, über seine Heimatstadt München in der Nachkriegszeit und wie er seinem Retter und seiner Retterin wieder begegnete. Bewegend und von einer positiven Lebenseinstellung geprägt, ist das Buch ein Zeitzeugnis ersten Ranges. Überall möglich.« Marion Sedelmayer, Ausgabe BiB I/26 |




